Kommentar von Reto Schnydrig

Dieses mal war es ein schwieriges Wochenende in Lostallo.
Am Freitag angekommen erwartete uns eine Höllenhitze beim Aufbauen. Am Samstag morgen um 6.00 Uhr kam ohne Vorwarnung ein Gewitter der Superlative auf uns herein, welches unser Zelt knöcheltief unter Wasser setzte, und am Sonntag morgen war es super kalt. Andererseits waren da auch die Setting Probleme auf der Piste selber.

Wenigstens hatten wir als Team zwei super Grillabende. Und zwei tolle Kurzausflüge zu Fuss in Lostallo selber unternommen. Der Freitag Abend gingen wir zu einem Bergbach, der sehr erfrischend war, um am Samstag Abend haben wir die hell erleuchtete Kirche in Lostallo besucht.

Das Rennen selber verlief etwas zwiegespalten. Wenn die Piste mal endlich trocken war, habe ich nie das beste Setup gefunden. Im Training lief es viel besser. Aber je länger das Wochenende mit den Reifen vor sich hin dümpelte, desto mehr schob mein Wagen über die Vorderachse. Spannenderweise erwies sich ein steiler Heckflügel letztendlich als Vorteil, doch da war das Rennen so gut wie gelaufen.

Punktemässig habe ich jetzt abzüglich des Streichers mit dem Teamkollegen Ronny gleichgezogen. Wenn ich in Lyss in den A-Final komme, und VOR Ronny ins Ziel komme, werde ich den 5. Platz erreichen können. Das muss das Ziel sein.

 


Kommentar Roger Bucher

Freitagmorgen die Reise nach Lostallo beginnt.

Schnell war alles gepackt und das Team machte sich auf den weg. Wir kamen gut voran gegen 15:00

waren wir am Rennplatz.

Die Sonne brannte bei ca. 34°C und der Zeltaufbau wurde zur Hitzeschlacht. Die Zelte  waren Fertig aufgebaut, das Team Fertig mit den Kräften. Eine Pause war von Nöten für mich war der Griff zum RedBull Pflicht.

Kurz darauf das erste Training. Es lief nicht schlecht. Der Wagen lag gut die Zeiten waren akzeptabel.

Weichere Dämpfer führten nicht zum Erfolg daher war meine Marschrichtung klar.

Es wurde eher hart gefahren. Vorne 800er Öl Harte Feder / Hinten 1000er Öl Harte Feder.

Später wurde gegrillt noch später unter dem Wasserfall geduscht. Jedoch ohne mich. Dies war mir dann noch zu kalt ich tat es Henrik gleich und streckte nur die Füsse ins kalte Nass.

Wie für Lostallo üblich waren in der Nacht wieder tausende Glühwürmchen unterwegs  Immer wieder speziell.Es war schwül warm die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Trotzdem keine Spur von Regen.

Noch kurz eine Dusche und dann ab ins Bett.

 

Samstagmorgen 6:00 nach einer Nacht mit wenig Schlaf wurde ich jäh aus einem Traum geweckt. Es Regnete stark auf mein kleines Zelt.

Ich merkte es goss aus kübeln zudem trafen starke Sturmböen das Teamzelt.

Die Kollegen hatten es nicht leicht im Grossen Zelt. Jedoch blieb das Zelt ganz und der Spuk war nach etwa 30 min vorbei. Der Zeltplatz glich nach dem heftigen Gewitter jedoch einem Biotop.

Der Auftakt in den Samstag war ernüchternd vieles war nass. Im Zelt stand Wasser und Phillips Vordach vom Camper war dahin.

Nach einem kurzen Morgenessen im Stehen aber doch mit Kaffe!!! ging es auf den Rennplatz.

Die Sonne schien die Piste trocknete ab. Das Wetter war jedoch sehr wechselhaft Sonne wechselte sich ab mit Regenschauern und das nicht zu wenig. Ich fuhr nur 2 von 3 Trainings. Auch die Vorläufe waren wechselhaft der erste trocken der zweite nass.

Trotzdem fuhr ich im ersten Vorlauf auf den 9ten zwischenrang und somit  A-Final. Der zweite Vorlauf war nass und daher eine reine Rutschpartie. Keine Möglichkeit auf bessere Platzierung.

Am Abend wider Grillen und anschliessend noch einige Runden mit dem neuen TA07 Model um den Track gedreht später noch einen kleinen Spaziergang nach Lostallo.

Die Stimmung war gut und das Wetter Trocken.

Später am Abend ging‘s zurück ins Camp noch kurz den Tag beredet und etwas getrunken.

Eine Dusche und ins Bett ! Ich war doch recht müde.

Sonntag, die Nacht war kühl doch ohne Regen. Der Sonntagmorgen zeigte sich freundlich.

Als ich um 7:00 aufstand war niemand mehr im Zelt. Alle warten schon auf der Piste.

Ich sah mich gezwungen es meinen Teamkollegen gleich zu tun und ebenfalls zwei Akkus zu fahren.

Der Wagen lag gut und ich sah keine Veranlassung etwas am Setting zu ändern. Das einzige was zum Erfolg führte war eine Konstante fahrt. Ein Fehler machte hier alles zunichte. Die Zeiten waren in der A Gruppe eng beisammen.

Im 3ten Vorlauf konnte ich mich leider nicht verbessern ich machte zwei Abflüge über die Strecke dies kostete mich 6 Sek. auf meine Verfolger zudem konnten Fahrer aus der B-Gruppe in die A-Gruppe aufschliessen, was mich auf den 12ten zwischenrang zurücksetzte.

Ein technisch einwandfreier 4ter Vorlauf war nötig um eine Qualifikation in den A-Final zu schaffen.Die Nervosität stieg. Ich machte einen kurzen Spaziergang. Ich wusste das mir nur 2 Sek. Auf die A-Gruppe fehlten. Zurück auf dem Rennplatz war es soweit. Der 4te Vorlauf. Ich versuchte eng zu Fahren jedoch ohne allzu grosse Risiken einzugehen. Alles passte ich fuhr ohne Fehler durch den Lauf.

Es war geschafft ich konnte die Vorläufe auf dem 8ten Platz beenden und war somit klar im A-Final.

Die Finals waren leider nicht von Erfolg gekrönt.

Im Ersten Lauf Regnete es und die Piste war feucht/nass. Infolge hatte ich kaum Gripp und auch ein, zwei Dreher zu verbuchen zu schlecht um vorne mitzuhalten 10er Platz.

Der zweite lauf war besser jedoch auch hier nicht optimal da einige Unachtsamkeit. 9ter Platz.

Der 3te lauf hat gut begonnen ich kam gut vom Start weg und konnte langsam auf die Führungsgruppe aufschliessen. Später überholte ich Reto und Alessandro Santin.

Leider gab es zwischen Santin und mir später einen Rempler in der dümmsten Streckenpassage.

Danach sah ich mich mit dem letzten Platz konfrontiert. Konnte jedoch noch auf Platz 10 aufholen.

 

Insgesamt blieb mir nur der 12te Endrang! Nicht wirklich was ich mir erhofft hatte. Dadurch wird auch meine Position in der Rangliste mehr und mehr umkämpft.

In Lyss muss ein top Platz erreicht werden um nicht noch aus der Top Ten im Tamiya Cup zu fallen.