Tamiya Cup Dintikon

Die Platzierungen 

A Final

2. Platz A-Final TopStock: Ronny Wallmeier

3. Platz A-Final TopStock: Reto Schnydrig

7. Platz A-Final TopStock: Roger Bucher

 

B Final

4. Platz B-Final: Henrik Wallmeier (Platz 14)

5. Platz B-Final: Philipp Schmid (Platz 15)

 

C Final:

3. Platz C-Final: Adrian Küde Portmann (Platz 23)

 

Buggy:

6. Platz A-Final: Jamiro Bähler

 

Tamiya Eurocup in Dintikon, 30.4. – 1.5.2016, von Ronny

 

Das SARC Racing Team hatte viel Aufwand betrieben um eine gute Platzierung rausfahren zu können, denn es wurden gefühlte 1000 Runden Trainiert.
Reto war sehr schnell im trockenen, auch Roger und Philipp hatten ihre Sache gut unter Kontrolle. Ich machte zu viele kleine Fehler, doch alles in allem war es vielversprechend.

 

Samstag Renntag 1
Die Strecke Trocken, Streckentemperatur bis zu 37°C warm.
Die Trainings waren gut aber nicht sehr schnell.

Start der ersten Vorläufe am Samstag.
Ich kam gut vom Start weg, machte jedoch zwei grobe Fahrfehler die mich gerade noch so ins A-Final brachten. Der zweite Vorlauf war nicht besser, wieder zwei Fahrfehler aber immer noch im A-Final.

Als wir den Rennplatz verlassen wollten kam es zu ein paar kuriosen Szenen. Eine Windböe riss ein Zelt aus seiner Verankerung und es flog im hohen Bogen davon. Dieses war wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen. Das Käfer Racing Zelt wollte sich auch selbständig machen. Dies konnte ich aber gerade noch so verhindern.

 

Sonntag Renntag 2: Vor und Finalläufe

Es regnet. Mein Auto liegt super, meine Pace sehr schnell. Ich konnte meine Zeit vom Samstag um etwa 6,5 Sekunden verbessern und sicherte so meine A-Final platzierung.
Der zweite Vorlauf gab mir viel Sicherheit.

Erster Finallauf: Mit einem guten Start überholte ich schon die ersten paar Gegner und ich wurde immer schneller. Ich profitierte noch von ein paar Crash's und wurde dritter.

Zweiter Finallauf: Ich hatte wieder einen super Start und konnte den Lauf gut nachhause fahren. Erster Platz, Bombastisch!

Dritter Finallauf und wieder gut weggekommen. Wir hatten einen tollen Dreikampf mit Alechandro Santin und Albin Zingg. Ich konnte in Führung gehen, doch Santin war einfach schneller und ich musste mich geschlagen geben. So reichte es nur zum zweite Platz und in der Endrangliste auch zweiter .

Kurz und knapp, ein wirklich tolles Wochenende mit den SARC Racing Team am Tamiya Eurocup in Dintikon.


Pilot Bucher Roger

Lange haben wir uns auf Dintikon Vorbereitet und eben so gross waren die Hoffnungen auf Podest Plätze im Team.

 

Wie die letzten Jahre stand unser Teamzelt auch dies mal wieder unterhalb der Rennstrecke gleich neben der Offroadbahn. Dies könnte schon fast als unser inoffizieller Stammplatz in Dintikon bezeichnet werden.

Der Aufbau am Freitag ging schnell über die Bühne und das Wetter spielte mit.

Ich konnte auch noch einige Testrunden Fahren. Leider erwiesen sich die Tests als nervenaufreibend zumal als erstes durch ein Ausweichmanöver und anschliessenden Bandentuschierer ein Anlenkteil zu bruch ging und zum zweiten durch einen Defekt an meiner Fernbedienung.

Es ging die Rückstellfeder meiner Spektrum Funke in die Brüche. Dadurch stellte sich das Lenkrad nicht mehr selbstständig in die Nullposition was ein geradeauslauf fast verunmöglicht hat.

Zum Glück konnte mir zuerst Ronny durch eine Kugelschreiber Feder a la MacGyver aushelfen und später am Abend konnte ich noch die alte Funke von Reto zerstören und daraus eine identische Feder ausbauen. Danke nochmals dafür.

Trotzdem war dadurch der Freitag kurz sehr hektisch geworden.

 

Der Samstag war Wettertechnisch Top. Die Trainings verliefen erwartungsgemäss gut.

Der erste Vorlauf ging Problemlos über die Bühne ich schaffte als erster Fahrer 15 Runden und konnte somit die Spitze in der Tabelle für kurze Momente sichern. Leider hatten da die Top 8 Fahrer in der nächsten gruppe noch was dagegen und schickten mich zurück auf den 9ten zwischenrang.

Durch die eher warmen Temperaturen entschloss ich mich auf ein Weicheres Settings zu wechseln. Dies erwies sich als Fehlschlag. Der Wagen war schwammig und schlecht zu kontrollieren. Dadurch konnte ich nur enttäuschende 14 Runden im 2ten lauf absolvieren.

Somit landete ich auf den 11ten zwischenrang und somit B-Final.

 

Sonntag /Regen /Kalt /Früh am Morgen

Das einzige was mich Rettete war der Kaffe am Pistenrad. Die Strecke war überflutet und es Regnete stark.

Ich sah mich im B-Final um hintere Plätze kämpfen.

Trotzdem fuhr ich den 3ten Vorlauf. Durch den Wechsel auf ein hartes Setting hielt der Wagen auch im Regen erstaunlich gut auf der Piste. Ich konnte aufholen. Dann der Stromausfall.

Der lauf wurde nicht gezählt und musste später widerholt werden.

Dadurch mehr Stress. Der 4te lauf ging gut ich konnte mich ins A-Final kämpfen.

Der nachgeholte 3te Lauf war gut  ich konnte den 9ten Vorlaufrang holen und somit A-Final. Top!

Mittagessen ging nicht keine Zeit. Zu viel nass, zu wenig trocken.

Erster Finallauf ging gut 5ter End Rang aber ich habe gemerkt das etwas mit dem Auto nicht stimmt. Ich hatte lenk ruckler und am Schluss einen Servo Ausfall.

Trotzdem fuhr ich mit der gleichen Elektronik den 2ten Finallauf war sich als Kapitaler Fehler erwies. Auf Pos. 4 ging mein Servo in die Knie und gab nur noch Ruckler von sich. Ich musste den lauf in der 6ten Minute abbrechen.

Daher noch mehr Stress. Ich wechselte den Servo und Regler in absoluter eile und konnte dank einem Ersatz Regler von Reto und Ersatz Servo von Ronny trotzdem noch am 3ten lauf starten.

Es lief nicht schlecht. Ein Fahrfehler am Anfang verwies mich auf den letzten Rang ich musste von hinten das Feld aufholen. Leider reichte es nur für einen 6ten Rang und somit Platz 7 in der Schlusswertung.

Trotzdem ein erfolgreicher Abschluss in Dintikon obwohl mehr möglich gewesen wäre hätte die Elektronik nicht den Geist aufgegeben.

Pilot: Reto Schnydrig

 

Die Hälfte der Saison ist erreicht, und somit ist schon fast traditionellerweise Dintikon an der Reihe. Nach gefühlten 2000 Runden Training verteilt auf 5 Tage, rechnete ich mir Chancen für die Top 5 aus. Ja, sogar die Top 3. So ging es den auch los am Freitag mit dem Aufbau. Der Verlief unproblematisch, da uns Ronny tatkräftig zur Seite Stand. Danach wurde noch etwas Trainiert. Da ich in der letzten Woche den Wagen komplett Auseinander genommen habe, musste ich wieder ein Gefühl für den neu zusammengeschraubten Wagen bekommen. Das hat alles wunderbar geklappt, und die Zeiten waren gewohnt sehr schnell von mir.

Am Samstag, das Wetter war gut, stürzten wir uns ins Geschehen. Die Trainings waren unspektakulär, und liessen nur wenig Aufschluss zu. Einzig Adrian hatte noch etwas Abstimmungsprobleme zu beklagen, welche aber Fachmännisch von Roger und mir behoben wurden. Eine kurze Mittagspause läutete auch schon den ersten Ernstkampf des Tages ein. Der erste Vorlauf stand an.

Vorlauf 1: Meine Pace war sehr gut. Nach 2 Minuten lag ich an dritter Stelle, nach 4 Minuten an zweiter Stelle. Und ich sah, das ich auf Nico Käfer aufholte. Zwei Runden später hatte ich die schnellste Vorlaufrunde gefahren. Platz 1 in der Zwischenrangliste!

Vorlauf 2: Es war Nachmittag geworden, und Gefühlsmässig dachte ich, es sei deutlich wärmer geworden. Für die Lufttemperatur stimmte dies, doch nicht für den Track. Den der war Kühler. Dies bemerkte ich zu spät, und beendete meinen Lauf als vierter. In der Zwischenrangliste wurde ich auch auf den vierten Platz verwiesen. Schade! Aber, wieder die schnellste Rennrunde gefahren!

Nach den ersten beiden Verläufen war fast Feierabend. Allerdings Zickte das Getriebe bei mir. Da ich wusste, dass ich Karies an den Zahnräder hatte, wechselte ich das Komplette Getriebe aus. Es zeigte sich, das dies die Richtige Entscheidung war.

Was danach geschah. Als wir das Zelt Wetterfest verschlossen hatte, kommentierte ich nicht mehr. Fliegende Zelte, kaputte Tische, Zerstörte Sachen. Ja, die anderen Eurocup Teilnehmer hatten ihre Zelte ungesichert zurückgelassen, und unser Team hat andere Teams vor noch grössere Schäden weitgehend verschonen können. Besten Dank an Adrian Portmann aus unserem Team, der an vorderster Front mithalf.

Am Sonntag traf das Team eine ganz andere Strecke an. Es war kalt, nass, und alles andere als einladend, RC Sport zu betreiben. Roger sah sich schon im B-Final Elend ......

Doch gaben wir unser bestes. Und wir wurden belohnt! Roger schob sich auf Kosten von Henrik in den A-Final, und konnte im 4. Vorlauf sogar noch 1 Platz gutmachen! Auf den vorderen Rängen passierte nichts mehr.
So starteten wir nach dem Mittag von den Plätzen 4. (Reto) 8. (Ronny) 9. Roger)

Die Finalläufe sind schnell vorüber. Die ersten beiden Finalläufe belegte ich den 2. Platz. Da sich an der Spitze Ronny und Alejandro je einen Sieg herausfuhren, musste der dritte Lauf die Entscheidung bringen. Ich war in eine Kollision verwickelt, die mich in der 2. Runde auf den letzten Platz zurückfallen liess. Ronny befand sich kurze Zeit später an der Spitze wieder, konnte sich aber nicht gegen die Angriffe von Alejandro wehren. So wurde Ronny 2 in diesem Lauf, und auch in der Endrangliste. Ich kämpfte mich an Freund und Feind vorbei, und holte noch den 4. Platz in diesem Lauf. Schlussrang 3 für mich. Roger hatte immer wieder mit der Elektronik zu kämpfen, und wurde am Ende des Tages siebter.

Phillip duellierte sich überraschenderweise mit Henrik im B-Final. Henrik hatte alle mühe, sich Philipp vom Hals zu halten, und wurde entäuschender 14. Philipp holte sich den guten 15. Platz. "Küde" wurde 23. am Ende. Nachdem er am Samstag noch auf dem 27. Platz lag, auch eine klare Verbesserung.

Am Ende bleibt nur noch zu sagen:
Super Resultat für mich. Super Resultat für das Team! So kann es weitergehen!