Rennbericht Baar, 19. - 20. September 2015

Erstmal ein wunderschönes Hallo zur 3. Saison im Tamiya Cup!
Dieses Jahr ist das Team von Anfang an zusammen. Wir haben jetzt unsere Grösse erreicht die wir wollen. Unser Team für das erste Rennen sah wie folgt aus.

Henrik Wallmeier
Ronny Wallmeier
Philipp Schmid
Roger Bucher
Portmann Adrian
Jamiro Bähler
Reto Schnydrig

Das macht dank Adrian an diesem Wochenende 6 Top Stock fahrer. Aber jetzt erstmal der Reihe nach.

Wir haben uns (Roger, Philipp, Reto) entschlossen, schon am Freitag Abend aufzustellen, was auch ohne Probleme funktioniert hat. Nach einem grottenschlechtem Nachtessen, gingen wir nach Hause. Am Samstag fanden wir uns in aller früh zusammen, und nahmen den Betrieb im Zelt auf. Das Wetter war bis auf einen kurzen Schauer auf unserer Seite. Am Samstag Abend gingen Henrik und Jamiro nach Hause, und Ronny übernachtete bei Reto.
Am Sonntag waren wir wieder früh auf der Strecke. Denn Adrians Auto wurde noch einmal neu elektrifiziert, damit bis zum Vorlauf 3 alles klappte.
Am Abend, kaum waren die letzten Finalläufe gefahren, ging es zügig an den Abbau, und um 17.30 Uhr war der Spuk auch schon wieder vorbei.


Reto Schnydrig:

Das erste Rennen in Baar kann ich auch nach 1 Tag Pause noch nicht so richtig einordnen. Ich will nicht sagen, dass es schecht war, aber wirklich gut war es auch nicht.
Der erste und zweite Vorlauf waren gut gelungen. Die beiden Halbtagestrainings haben sich bezahlt gemacht. Aber schnell wurde klar, dass die Topfahrer, die nun weg sind, durch andere ersetzt werden. Die Frage war nur, ob ich dazu gehöre oder nicht.
Wie auch immer, am Ende des Samstags war ich auf Platz 4 zu finden. Ich konnte es gar nicht so recht glauben. Dann kam der Sonntag. Nach einem mässigen 3. Vorlauf fand ich mich auf dem 10. Platz wieder. Und das nur mit 0.1 Sekunden Vorsprung auf Platz 11. und dort lauerte Roger. Der 4. Vorlauf war absolut genial. Bis 2 Minuten vor Schluss, wo ich einen Fahrfehler machte, und mich auf der Seite liegend wieder fand. Mit einlenken und Gas geben versuchte ich mich wieder auf die Räder zu bringen, landete aber auf dem Dach. Der Streckenposten konnte mir nicht helfen, weil ein 5er Feld an mir vorbeirauschte, und er nicht ans Auto rankam. Das kostete mich soviel Zeit, das eine Verbesserung zwar noch möglich war, aber mich trotzdem aus den Top 10 warf. Entsprechend gross war der Frust. Der Streckenposten konne ja nichts dafür, ich habe das Auto ja gefahren.


Im B-Final ging die Post ab. Bereits in der ersten Kurve war ich auf Platz 1. Und fuhr zusammen mit Staub Patrik auf und davon. Ein kleiner Fehler brachte Patrik auf Platz 1. Und den gab er mir nicht mehr her. Ich holte zwar pro Runde mit fast 1 Sekunde auf, aber Patrik rettete sich über die Distanz.
Im 2. Vorlauf das selbe Spiel. Erste Kurve wieder auf Platz 1. Wieder Mit Patrik am kämpfen. Und nach 2 Minuten kam ich mit überrundeten Autos in Konflikt. Diverse Unfälle warfen mich zurück, und ich musste mit Roger um die Plätze kämpfen.

Am Ende konnte ich den 12. Schlussrang halten.

Fazit:
Die Pace stimmt. Aber zuviel Unvermögen mischte sich mit Wettkampfpech hinzu.
Für das nächste Rennen brauche ich eine bessere Vorbereitung auf das Wochenende. Mehr Schlaf, und weniger, Laberer um mich herum. Verschiedene Fahrer warfen mir vor, zuviele Fehler zu machen. Das ist übertrieben. Pro Lauf gab es 1 grober Schnitzer, und 1 – 2 Rempeleien. und das reicht halt, um in der dünnen Spitze aus den Rängen zu fallen. Die Rundenzeiten waren zum Teil die schnellsten vom ganzen SARC Team. Ich werde mich davon weiter nicht beirren lassen, und ziehe mein Ding durch.


Ronny Wallmeier :

Es ist wieder soweit der Rennzirkus ist in Baar und das SARC Team auch, in fast voller Besetzung.

Reto, Roger, Philipp, Henrik, Jamiro, Adrian und Ronny waren am Start es fehlte nur Race Dave.

 

Samstag

Früh Morgen‘s machten Henrik, Jamiro und ich uns auf den Weg nach Baar und trafen dort unsere Team Kollegen Reto, Roger, Philipp und Adrian, schnell war das Zelt bezogen und ich auch schon Fahrbereit. Ich war zuversichtlich den die Trainings die wir absolvierten eine Woche zuvor waren vielversprechen.

Das Wetter spielte nicht ganz mit. Es gab einen kurzen Regenschauer nach den ersten Vorlauf, aber das war‘s dann auch schon mit Regen. Am Samstag nach den Vorläufen fand ich mich auf den 8. Platz wieder und ich wusste dass dies nicht reichen würde für ein A Finale.

 

Sonntag

Der Sonntag das Wetter war super die Sonne schien und die Zeiten purzelten, und ich hatte es Geschafft mich auf den 10. Platz zu retten. Ich konnte von nun an nur noch Gewinnen, und Sicherte einen guten 7.Schlussrang.

 


Roger Bucher :

Für mich fing das Rennwochenende sehr gechillt an. Da ich am Freitag einen Freitag ;-) eingelegt habe konnte ich das Rennen am Samstag gut ausgeruht beginnen. Nur die schlechte Pizza vom Vorabend trübte die Stimmung in der Truppe ganz leicht.

Da wir das Zelt schon am Freitagabend aufstellten haben hatten  wir genügend Zeit um uns auf das Rennen vorzubereiten. Natürlich durfte der Morgendliche Kaffe da nicht fehle.

Und dann ging‘s auch schon auf die Piste. Durch die Zuversicht meiner  Teamkollegen und der gefahrenen Trainings liefen die ersten Trainingsläufe relativ gut ab. Das Auto war gut abgestimmt und lag mit gutem Grip auf der Piste.

Dann ging‘s an die Vorläufe.

Leider vergeigte ich den ersten Vorlauf durch einen schlecht angefahrenen Curb, und den damit verbundenen Dreher aufs Dach. Dies kostete mich ca. 6 Sek. Und somit befand ich mich auf dem 11 Zwischenrang. Der 2te Vorlauf war gut gefahren jedoch mit genug Sicherheitsabstand zu den doch recht schwer zu befahrenen Curbs. Der lauf gelang mir Fehlerfrei und somit wurde ich auch in der Rangliste nach vorne befördert. Um genau zu sein auf Rang 6. Nur gerade 0.1Sek hinter Reto und zwischen uns war noch Alessandro Satin. Es lag also noch einiges drin. Und da ich wusste das ich im 3ten lauf noch enger fahren könnte habe ich und auch alle anderen Piloten aus unserem Team die ebenfalls gut in der oberen Hälfte der Rangliste vertreten waren viel Hoffnung am Sonntag ein Top lauf hinzulegen, und somit auch endlich einen Pokal im A Final abstauben zu können.

Doch leider kam vieles anders am Sonntag.

 

Der Sonntag fing kalt aber sonnig an. Leider lief Adis Auto nicht wie gehofft und es mussten noch einige Modifikationen vorgenommen werden um auch ihn noch in die Bessere Hälfte des Tableaus zu buxieren. Daher war der Morgen doch eher hektisch. Jedoch sahen wir Positiv dem Rennverlauf entgegen. Noch.

Der 3te Vorlauf beginnt. Durch dumme Diskussionen kam ich als letzter auf den Fahrerstand. Da dieser eh schon recht eng ist habe ich mich entschlossen auf der Rampe des Anhängers zu stehen. Eine eher schlechte Idee da ich die Piste nun aus einem anderen Winkel als gewohnt betrachten musste. Daher fiel es mir schwer die Anbremspunkte und Kurven richtig einzuschätzen. Und somit wurde der 3te lauf zu einem schlechten Witz was die Zeit betrifft. Auch Reto ging es nicht viel besser. Daher fielen wir um mehrere Plätze zurück und mussten nun hoffen nicht ins B Final zu geraten. Die Stimmung sank.

Der 4te Vorlauf war besser Fahrerisch jedoch nicht ausreichend um im A Final zu bleiben. Zu viele Fehler schlichen sich ein und ich war wieder mal extrem nervös was einen guten lauf fast verunmöglichte. Die Enttäuschung war sehr gross.

Ich musste mich mit Platz 13 zufriedengeben und somit im B Fanal auf Platz 3 Starten. Auch Reto wurde in den B Final abgedrängt auf Platz 11.

Was für eine Enttäuschung für uns. Nur die Wallmeiers konnten sich glücklich im A Final platzieren wenn auch Ronny nur auf Platz 10.

 

Die Finalläufe waren relativ bescheiden und es gab einige Unfälle, Dreher, Rempler usw.

Der einzige Lichtblick war der 2te Rang im 2ten Finallauf.

Es wäre ein Sieg mit Abstand nötig gewesen um dennoch das B Final zu gewinnen. Auch dies war nicht erreichbar. Für Reto lief es nur wenig besser. Am Schluss wurden wir wieder mal zu den härtesten Gegner.

 

Insgesamt ein Enttäuschendes Wochenende für einen Saisonanfang in den wir so viele Hoffnungen gesetzt haben.