So es geht wieder los :Rennwochenende in Lostallo.

 

Ich bin jetzt mit dem Zug Richtung Basel unterwegs wo ich meinen Bruder Henrik treffe, von dort aus geht es dann weiter um Jamiro abzuholen und Henriks Sachen zu verladen.

Dann sind wir endlich unterwegs nach Lostallo.

 

Das SARC Team ist schon Vorort an der Strecke, ich freue mich schon auf das erste Training.

 

Wir stecken im Stau vor dem Gotthard Tunnel. Ist schon ein bisschen langweilig aber es geht immer wieder so im Schneckentempo vorwärts.

 

An der Rennstrecke angekommen ist das Zelt schon aufgebaut worden, von Reto Roger und Philipp. Der Grill ist auch schon heiss, das Fleisch noch kalt. Aber das änderte sich rasch.

 

Samstags Trainings

Die Trainingsläufe verlaufen nicht schlecht. Mit jedem Lauf wurden wir schneller, nach den Trainingsläufen und den Qualifikationsläufen ist das SARC Team auf den folgenden Plätzen: Ronny 9. Reto 11. Henrik 13. Roger 16. Philipp 17.

 

Finalläufe

Es war Eng im A Final zwischen mir, Startplatz 9 und Reto Platz 11, Henrik Platz 13. Ich hatte nicht so viel Glück und konnte von den Rangeleien nicht profitieren da ich schon den Start vermasselt hatte. Henrik und Reto liessen die Konkurrenten hinter sich und fuhren einen guten Lauf. Naja dachte ich das wird schon.

Der zweite Lauf war besser, aber auch nicht wirklich gut.

Lauf Nummer 3 war ein Desaster für mich. Kollisionen und Rasen durchfahrten liessen mich ein wenig alt aussehen. Reto fuhr sauber, und Henrik hatte auch einen sauberen Lauf. Am Ende waren wir das SARC Team auf den Plätzen:

Henrik 6

Reto 9

Ronny 10

Roger 16

Philipp 18

Pilot: Reto Schnydrig

Zum ersten mal in Lostallo, haben wir am Samstag morgen als Team erstmals die Curbs unter die Lupe genommen. Wir haben gesehen, wo wievielt Riskiert werden kann, und wo nicht. In den Trainings habe ich dies auch versucht, und mir die heiklen Stellen eingeprägt.
Die Trainings selber verliefen mir gut. Doch kaum waren die neuen Reifen da, fing das herum schlittern auf der Strecke an. Da hiess es einfahren, was das Zeug hielt.
Im 4 Qualifikationslauf machte ich den Sack zu, und Qualifizierte mich für den A Final. Ich lag an zu dieser Zeit auf Platz 11 von 13 Qualifizierten. Und das Auto kam mit den Reifen schon sehr gut zurecht. Allerdings litt mein Unterboden sehr, was dazu führte, ständig schrauben nachziehen zu müssen. Auch habe ich 1 Defektes Teil (Hinterrad 0° Teil) ersetzen müssen.
Im ersten Finallauf, konnte ich mich diskret halten, und fuhr auf den 9. Rang. Im zweiten Finallauf lief es mir etwas schlechter, aber der Konkurrenz auch. Ich sah die Ziellinie als 8er.
Im dritten Finallauf profitierte ich sehr gut von den Crashs der anderen Piloten, was mich ohne Probleme auf Rang 6 brachte. Auch fuhr ich meine schnellste Runde des Wochenendes mit: 21:665 Sekunden im letzten Finallauf.
Auf dieser Strecke ist es nicht nötig, stundenlang am Wagen zu verbringen. Auch Akkus überladen ist total überbewertet. Gutes fahren war gefragt. Und das habe ich in den 3 Finalläufen beweisen können. 9. Schlussrang von 25 Piloten. Bestes Saisonresultat egalisiert.